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Im Interview: Dr. Peter Konrad (Velamed) - Early Adopter des FPZ Datenschutzportals

Pressemitteilung   •   Jun 06, 2018 11:30 CEST

Dr. Peter Konrad - Mitglied der Geschäftsleitung der Velamed GmbH (Quelle: Velamed, intern)

Die EU DSGVO treibt alle in Europa tätigen Unternehmen um. Anbieter und Dienstleister der Gesundheitsbranche erlangen durch das Datenschutzportal https://dr-datenschutz.online/ Hilfe und Beistand im Umsetzungsprozess - auch noch nach Ablauf der Übergangsfrist. Einer der ersten Nutzer der von der FPZ Data Protection GmbH (100 % Tochter der FPZ GmbH) initiierten Lösung ist die Velamed GmbH aus Köln. Die Experten in Sachen Medizintechnik und Biomechanische Konzepte, vertreten durch Dr. Peter Konrad aus der Geschäftsleitung und seine Mitarbeiterin Mareike Schürg, berichten heute über ihre Erfahrungen mit der interaktiven Datenschutzplattform.

Herr Dr. Konrad, lassen Sie uns bitte kurz an Ihrem Werdegang teilhaben. Wie ist Velamed entstanden?

Der FPZ Gründer Dr. Achim Denner und ich waren Kommilitonen. In den 1980er Jahren studierten wir beide an der Deutschen Sporthochschule Köln. Später waren wir am Institut für Biomechanik unter Prof. Dr. Gert-Peter Brüggemann wissenschaftlich tätig. Hier war auch der heutige FPZ Geschäftsführer, Frank Schifferdecker-Hoch, als Student involviert. Mein Schwerpunkt, zu dem ich später auch promoviert habe, lag auf den EMG- und Kraftanalysen. Nach kurzer Lehrtätigkeit bin ich dann als Entwickler zur US-amerikanischen Firma Noraxon gewechselt, die noch heute der weltgrößte Hersteller von EMG Messgeräten ist. 2005 haben meine Frau und ich die qualifizierte Distributionsfirma Velamed gegründet, die in der Lage ist, Biomechanik-Produkte zu planen und Biomechanik-Labore einzurichten. Mittlerweile ist unser Team auf 11 Mitarbeiter angewachsen und wir blicken bereits auf über 300 erfolgreiche Installationen im deutschsprachigen Raum sowie in Skandinavien zurück.

Wann sind Sie das erste Mal auf das FPZ Datenschutzportal gestoßen?

Der Kontakt zu Dr. Frank Schifferdecker-Hoch ist nie ganz abgebrochen. Ich würde ihn als lose und locker beschreiben. Durch eine Anfrage nach biomechanischen Sensoren seitens FPZ sind wir wieder verstärkt in Kontakt getreten. In diesem Kontext kamen wir auch auf die EU DSGVO und das Datenschutzportal zu sprechen. Wir bei Velamed haben die Relevanz des Themas erkannt, waren aber, wie so viele, völlig ahnungslos. In der Folge fiel uns die Entscheidung zur Nutzung des Portals nicht schwer. Ich muss sagen, diese Lösung ist schlank, funktionell und sehr gut.

Wie sind Sie das Thema im Unternehmen angegangen? Wo stehen Sie aktuell?

In der ersten Orientierungsphase haben wir uns dem Thema mit der gesamten Belegschaft vorsichtig angenähert. Es musste ja erst einmal verstanden werden, was das Ganze für unsere Arbeit bedeutet und was im weiteren Verlauf zu tun ist. Im nächsten Schritt hat uns dann Dr. Schifferdecker-Hoch mit sehr gut verständlichen, plakativen Materialien versorgt, die wir in den verschiedenen Teams diskutiert haben. So war der Konsens schnell und leicht erreicht. Ich selbst bin allerdings in die direkte Umsetzung nicht involviert, mit dieser Aufgabe ist unsere Mitarbeiterin Mareike Schürg aus dem Vertriebsinnendienst betraut.

Frau Schürg, wo steht Velamed in Bezug auf den Datenschutzprozess aktuell?

Wir fühlen uns sicher, geschützt und gut vorbereitet - auch für kommende Änderungen. Datenschutzregeln und -maßnahmen sind ja nie ganz abgeschlossen. Es wird immer Veränderungen geben. So steht uns allen ja schon bald die ePrivacy-Verordnung der EU ins Haus. Unseren genauen internen Stand im Hinblick auf zukünftige Prozesse kann und darf ich Ihnen natürlich nicht mitteilen. Wichtige Themen wie die Webseite, die Social Media Policy, die IT, die Cloud-Nutzung sowie die Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) stehen aber unter ständiger Beobachtung und Kontrolle.

Wie gefällt Ihnen das Portal?

Mir persönlich gefällt es sehr gut. Die Inhalte sind gut verständlich und der Leitfaden führt effizient zum Ziel.

Gibt es von Ihrer Seite her Verbesserungsvorschläge?

Nicht viele. Manche Fragen könnten klarer einem bestimmten Unternehmensmodell zugeordnet sein, um als Laie die Relevanz noch besser einschätzen zu können. Aber, und das möchte ich wirklich betonen, der Support hilft mir bei Rückfragen immer schnell und sehr zuvorkommend weiter.

Sie sprachen davon, mit Effizienz zum Ziel zu gelangen. Welchen Aufwand beschert Ihnen persönlich das Thema Datenschutz im Unternehmen?

Das kann ich nicht genau sagen. Ich habe das Portal eigentlich ständig auf dem Bildschirm geöffnet. Sobald sich dann eine freie Minute ergibt, mache ich konsequent daran weiter. Ich arbeite die Themen also sozusagen on-the-fly ab und delegiere ggf. Unteraufgaben und spezielle Bereichsanforderungen an die Kollegen.

Herr Dr. Konrad, haben Sie den Eindruck, dass Ihre Mitbewerber bzw. Branchenangehörige auf das Thema Datenschutz vorbereitet waren und weiterhin sind?

Ein befreundetes Unternehmen ja, dort hat man sich für eine kostenintensive, externe Beratungslösung entschieden. Für den Rest ein ganz klares Nein. Das Thema wurde zuvor gar nicht öffentlich angesprochen.

In Bezug auf den Wettbewerb: Welche Vorteile liefern Ihnen Ihre Datenschutzaktivitäten?

Ich sehe die Möglichkeit, durch das FPZ Datenschutzportal immer auf dem aktuellen Stand zu sein, als extrem wichtig an. Wir sind eine Medizinprodukte-Vertriebsfirma und bekommen jede Menge Anfragen, in denen Geschäftspartner und Kunden uns spezielle Verträge vorlegen bzw. diese von uns einfordern. Hätten wir hier nicht eine ständige Begleitung und Beratung durch die Portallösung, wären wir in unserem Business massiven Problemen ausgesetzt. Ich bin sehr froh über unsere Entscheidung und die Beauftragung Frank Schifferdecker-Hochs als externen Datenschutzbeauftragten.

Frau Schürg, Herr Dr. Konrad, ich bedanke mich bei Ihnen für das Gespräch.

Wir bedanken uns ebenfalls für Ihr Interesse.

Das Interview führte Peter Laaks. Der freie Journalist mit eigenem Pressebüro in Essen schreibt für verschiedene Print- und Online-Medien im Bereich HealthCare und Wirtschaft. Außerdem unterstützt er Unternehmen bei ihrer Presse- und Medienarbeit, u.a. das Forschungs- und Präventionszentrum (FPZ GmbH). E-Mail: redaktion@pressebuero-laaks.de.

Das Unternehmen FPZ erforscht, entwickelt und vermarktet wirksame Präventions- und Therapieprogramme zur individuellen Verbesserung der durch Bewegungsmangel verursachten Funktionsverluste und zur Steigerung der Lebensqualität von Menschen mit Rückenschmerzen.

Mit ihren kooperierenden Ärzten, Rückenzentren und Kostenträgern bildet die FPZ GmbH mit Zentralsitz in Köln ein bundesweites Netzwerk der Rückenexperten unter der Leitung des Sozialwissenschaftlers Dr. Frank Schifferdecker-Hoch. Bereits 1990 wurde mit der Entwicklung der analyse- und gerätegestützten Rückenschmerztherapie – FPZ Therapie – für Patienten mit chronischen oder wiederkehrenden Rücken- und/oder Nackenschmerzen begonnen. 1993 wurde das damalige Forschungs- und Präventionszentrum (FPZ) gegründet. Die dort entwickelte, individuelle Therapie wird von Ärzten verordnet, von Therapeuten in FPZ Rückenzentren persönlich betreut und von aktuell mehr als 50 Kostenträgern erstattet. Das FPZ unterhält inzwischen eine einmalige Datenbank wissenschaftlicher Auswertungen zum Thema Rückenschmerz. // FPZ GmbH. GF: Dr. rer. soc. Frank Schifferdecker- Hoch. HRB 24453 Köln.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Sammelbezeichnungen wie Ärzte, Mitarbeiter, Patienten, Wissenschaftler sind daher als geschlechtsneutral anzusehen.

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