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Neuer FPZ Partner im Interview: „Jeder zweite Rückenschmerzpatient kommt für die FPZ Therapie in Frage“

Pressemitteilung   •   Aug 01, 2017 10:15 CEST

Gemeinsame Entscheidung für FPZ - Das Team des zukünftigen FPZ Rückenzentrums Ettlingen

Die FPZ Therapie gilt als eines der bekanntesten und erfolgreichsten Behandlungskonzepte bei Rücken- und Nackenschmerz in Deutschland. Mit kooperierenden Ärzten sowie aktuell 247 Rückenzentren und mehr als 50 Kostenträgern ist es dem Urheber und Lizenzgeber, der FPZ GmbH mit Sitz in Köln, gelungen, ein bundesweites Netzwerk der Rückenexperten aufzubauen.

Kein Wunder, dass immer mehr Physiotherapeuten ihr Angebot durch die nachweislich wirksame FPZ Therapie[1] erweitern wollen. Das Gesundheitszentrum Impulse Ettlingen hat diesen Schritt gerade unternommen. Der künftige FPZ Betriebsleiter, Dominic Mai, erzählt im Interview, wie es nun weitergeht und warum sich das Team überhaupt für FPZ entschieden hat.

Herr Mai, stellen Sie sich und den Betrieb bitte kurz vor.

Das Gesundheitszentrum Impulse befindet sich in der Stadtmitte von Ettlingen und bietet eine Praxisfläche von 360 m2. In unserem Haus arbeiten rund zwölf Physiotherapeuten, drei Sport- und Gymnastiklehrer sowie fünf Osteopathen und vier Büro- und Verwaltungskräfte. Letztere sorgen dafür, dass wir Therapeuten und Trainer uns ausschließlich auf die Behandlung der Patienten und eine ordentliche Dokumentation der Einzelfälle konzentrieren können. Die Praxis besteht übrigens schon seit 15 Jahren. Gegründet hat sie meine Chefin Simone Huss. Sie ist Physiotherapeutin, Heilpraktikerin, Osteopathin und Dozentin am Institut für angewandte Osteopathie (IFAO). Seit 2007 teilt sie sich die Leitung des Zentrums außerdem mit Claudia Rahner, Physiotherapeutin und Dozentin an der Podologieschule Neuenbürg.

Wodurch zeichnet sich Impulse besonders aus?

Der Patient bekommt bei uns die volle Aufmerksamkeit, da wir uns als Therapeuten kaum um Schreibkram kümmern müssen. Den nimmt uns freundlicherweise das Büro-Team ab. So können wir beispielsweise im halbstündigen Rhythmus arbeiten. Eine Tatsache, die sich vor allem viele kleine Praxen gar nicht erlauben können. Die 20 von der Kasse vergüteten Minuten reichen unserer Meinung nach leider nur selten für eine erfolgreiche Sitzung aus. Diese Mehrzeit bekommt jeder Patient von uns quasi geschenkt.

Welche Patienten kommen zu Ihnen?

Durch unsere Osteopathen haben wir viele Privatpatienten. Schaue ich in die Patientenkartei, so liegt das Verhältnis von Kassenpatienten zu Privatpatienten bei 50/50.

Wie läuft die Zusammenarbeit der verschiedenen Therapeuten-Teams?

Hervorragend. Das ist etwas ganz Besonderes in unserem Hause. Jede Woche haben wir eineinhalb Stunden Team-Besprechung der Therapeuten. Hier erörtern wir interdisziplinär die Patientenfälle, also die ärztlichen Befundaufnahmen, Anamnesen, Fallverläufe, Therapiemaßnahmen, Therapieziel etc. und entscheiden dann, ob der Patient eher physiotherapeutisch, osteopathisch oder trainingstherapeutisch versorgt werden sollte. Oder auch in Kombination. Bei uns arbeiten meist zwei Therapeuten an einem Patienten, natürlich aber nicht zeitgleich.

Ich bekomme als Patient bei Ihnen also eine vollumfängliche Betreuung?

Ja, letztendlich wollen wir den Patienten gemeinsam an die Trainingstherapie heranführen, denn nur zu uns zu kommen und sich auf die Liege zu legen ist auf Dauer keine Lösung. In der Akutphase ist eine reine Behandlung sinnvoll, danach nicht. Die Menschen sollten schon aktiv mitarbeiten an ihrer Gesundheit.

Mitarbeiten ist ein gutes Stichwort: Sie haben sich jetzt für die FPZ Therapie entschieden. Wie kam das?

Zuerst haben viele Patienten explizit nach FPZ gefragt. Dann haben wir intensiv zu FPZ recherchiert. Ende 2016 haben wir uns dann die Geräte der Firma Schupp angeschaut und erste Gespräche mit den Verantwortlichen von Schupp und FPZ geführt. Natürlich wussten wir zu diesem Zeitpunkt schon über die nicht geringe Investition Bescheid, die dadurch auf unsere Praxis zukommen würde.

Was hat Sie überzeugt?

Neben den hochwertigen medizinischen Geräten war das vor allem die hervorragende Betreuung und das gesamte Konzept über drei Ebenen, also das interdisziplinäre Zusammenspiel von Haus- und Fachärzten sowie Therapeuten.

Wie wichtig war in diesem Zusammenhang die einmalige, wissenschaftlich erhobene Datenbank mit Patienten-Referenzdaten für Ihre Entscheidung?

Wir waren sehr überrascht, mit welch großem Erfahrungs- und Datenschatz wir da künftig arbeiten dürfen. Vor allem die Analysefunktionen zu Beginn und am Ende der Therapie sind eine echte Neuerung. Außerdem denke ich, dass vor allem die Patienten die graphisch dargestellten Ergebnisse der Eingangs- und Abschlussanalyse als sehr motivierend empfinden werden. Aber dazu kann ich erst nach einigen Monaten FPZ etwas sagen.

Wann starten Sie mit FPZ? Welche Aufgaben stehen in diesem Zusammenhang für Sie persönlich an?

Wir eröffnen das FPZ Rückenzentrum in der ersten Oktoberwoche 2017. Aktuell ermitteln wir gerade, welche Orthopäden und Ärzte in Ettlingen und Umgebung FPZ Ärzte sind, und informieren diese über die Einrichtung des neuen FPZ Rückenzentrums. Hierbei werden wir ebenfalls von FPZ Fachleuten unterstützt. Dann laufen die Planungen für ein Eröffnungs-Event. Außerdem werden bald die Geräte ins Gesundheitszentrum geliefert und alle Therapeuten bekommen entsprechende Einweisungen. Ein wichtiger, aber auch sehr zeitaufwändiger Punkt ist zudem das Anlegen und Einpflegen der Patientendaten ins System. Ich selbst werde im September außerdem noch zum FPZ Betriebsleiter geschult, um die ganzen Abläufe künftig optimal steuern zu können.

Wie sind Sie zur Betriebsleiterfunktion berufen worden? Erläutern Sie bitte außerdem kurz Ihren persönlichen Werdegang?

Ich bin seit sieben Jahren in der Praxis als staatlich anerkannter Physiotherapeut tätig, besuche regelmäßig Fortbildungen – wie übrigens alle Therapeuten in unserem Haus. Zudem habe ich u.a. Zusatzausbildungen in der manuellen Lymphdrainage, für KG-Geräte, die manuelle Therapie und Flossing. Da ich selbst aktiver Fußballer bin und FPZ u.a. für Sportler perfekt ist, habe ich die Leitungsaufgabe sehr gerne übernommen.

Was wünschen Sie und Ihre Vorgesetzten sich in den ersten zwölf Monaten von FPZ?

Neue Erkenntnisse durch die Referenzdaten, Erweiterung unserer jetzigen Therapiemöglichkeiten im Sinne der Patienten und letztendlich neue Patienten sowie Trainierende. Man weiß ja heute, dass die Rücken- und Nackenschmerzen hauptursächlich durch mangelnde Bewegung und viel zu lange, sitzende Tätigkeit ausgelöst werden. Damit kommt eigentlich jeder Zweite, der zu uns in die Praxis kommt, für die FPZ Therapie in Frage.

Dürfen wir Sie in einem Jahr noch einmal zu Ihren Erfahrungen mit FPZ befragen?

Natürlich, sehr gerne.

Ich bedanke mich für das Gespräch.

Das diesem Artikel zugrundeliegende Interview führte Peter Laaks. Der freie Journalist mit eigenem Pressebüro in Essen schreibt für verschiedene Print- und Online-Medien. Außerdem unterstützt er Unternehmen bei ihrer Presse- und Medienarbeit, u.a. die FPZ: Deutschland den Rücken stärken GmbH (Köln). E-Mail: redaktion@pressebuero-laaks.de.

[1] Bei 93,5% der Teilnehmer verbessern sich die vorhandenen Rücken- und Nackenschmerzen nach dem 3-monatigen Aufbauprogramm. Quelle: Denner A.: Analyse und Training der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York (1998).

Das Unternehmen FPZ erforscht, entwickelt und vermarktet wirksame Präventions- und Therapieprogramme zur individuellen Verbesserung der durch Bewegungsmangel verursachten Funktionsverluste und zur Steigerung der Lebensqualität von Menschen mit Rückenschmerzen.

Mit ihren kooperierenden Ärzten, Rückenzentren und Kostenträgern bildet die FPZ GmbH mit Zentralsitz in Köln ein bundesweites Netzwerk der Rückenexperten unter der Leitung des Sozialwissenschaftlers Dr. Frank Schifferdecker-Hoch. Bereits 1990 wurde mit der Entwicklung der analyse- und gerätegestützten Rückenschmerztherapie – FPZ Therapie – für Patienten mit chronischen oder wiederkehrenden Rücken- und/oder Nackenschmerzen begonnen. 1993 wurde das damalige Forschungs- und Präventionszentrum (FPZ) gegründet. Die dort entwickelte, individuelle Therapie wird von Ärzten verordnet, von Therapeuten in FPZ Rückenzentren persönlich betreut und von aktuell mehr als 50 Kostenträgern erstattet. Das FPZ unterhält inzwischen eine einmalige Datenbank wissenschaftlicher Auswertungen zum Thema Rückenschmerz. // FPZ: Deutschland den Rücken stärken GmbH. GF: Dr. rer. soc. Frank Schifferdecker- Hoch. HRB 24453 Köln.

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